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Monat: Oktober 2010

The Real Barranco

The Real Barranco

Nachdem ich die ganzen letzten Tage an meiner Hausarbeit gesessen habe und an so manchen Dingen fast verzweifelt bin (Bibliothek, Statistikwebseiten von Brasilien und Ecuador…) und heute morgen einem wenig produktiven Besuch bei der brasilianischen Botschaft auf der Suche nach weiteren Informationen, gab ich fĂŒr den Rest des Tages die Uniarbeit einmal auf und holte endlich nach, was ich schon eine Weile vorhatte: „Clase en la Calle: Barranco Teil II“ 😉 – diesmal bei Tag. Mit viel Zeit in der Tasche wich ich auch öfters mal von den grossen bekannten Strassen ab und entdeckte den Teil Barrancos, von dem alle immer reden, den aber offenbar wenige wirklich sehen: die Boheme. Abgefahrene Wandmalereien und Graffities, ruhige Parks, verwinkelte Cafes mit seltsamen Namen…. so hatte ich mir die angebliche Zuflucht der Limeño-KĂŒnstler schon eher vorgestellt. Und es gibt auch etwas weniger reiche HĂ€user und Strassen, was das ganze doch etwas natĂŒrlicher macht als z.B. Miraflores. Und doch sind die grossen Verkehrsadern des Barrios mit Bars und Clubs gefĂŒllt, und sogar einen Dönerladen gibt es. Hab mich fast wie zuhause gefĂŒhlt.
Nachmittags wurde ich dann leider vom Pech verfolgt: nachdem ich endlich den passenden Vivanda-Supermarkt mit „Mi-Ticket“-Verkaufsstand gefunden hatte, durfte ich feststellen, dass die 90Soles-Ticket fĂŒr Fatboy Slim schon ausverkauft sind. Bleiben nur noch die VIP-Tickets fĂŒr 149 Soles… sehr Ă€rgerlich.
Dann durfte ich feststellen, dass die lang erwartete Poesia en el Parque fĂŒr die ich mich so vorbereitet hatte, heute abend leider ins Wasser fĂ€llt, da im ganzen Parque Kennedy eine Feria de Libros (Buchausstellung) mitsamt irgendwelchen Buchvorstellungen und Lesungen ist. Auch sehr Ă€rgerlich, erstmal allen Freunden abgesagt die eigentlich kommen wollten, damit sie nicht umsonst kommen. Noch Ă€rgerlicher: nĂ€chste Woche kann ich nicht, weil ich da in La Paz bin…

Klassentrip

Klassentrip

Nachdem wir die letzten beiden Tage so furchtbar beschaeftigt waren, sind wir jan noch nicht dazu gekommen, uns ein wenig die SehenswĂŒrdigkeiten des Tals von Mantaro anzusehen. Das wurde heute dann mal im Klassentrip schnellstens nachgeholt, da wir ja schon abends um 9 wieder in Richtung Lima fuhren.
So besichtigten wir in ConcepciĂłn die „Virgen“ (Jungfrau… welche wohl), eine riesige, an die New Yorker Liberty erinnernde Statur mit Aussicht aufs Tal, in die man auch hineingehen kann und bis zum schwindelerregend hohen Kopf hochsteigen kann, wo man sich kaum traut, die Hand zum fotomachen zu heben.
Dank diverser Verspaetungen gings erst um 12 zum Kloster, welches natĂŒrlich entsprechend wieder verschlossen war, weshalb wir erst in Ingenio essen gingen – leckeres Picante de Cuy und Chicha – diesmal nicht die rote Erfrischungsdrink-Chicha morada, sondern die gelbe Maisbiervariante mit Alkohol. (Hatte ich im ersten Beitrag zum Thema Chicha ein bisschen verwechselt.)
Um 5 konnten wir dann das Monasterio besichtigen, leider ohne Kameras. Ein bisschen unpassend fand ich die FĂŒhrung, die uns von der heroischen Missionierungsarbeit der Franziskaner erzaehlte – die die Indigenas „peruanisierten und kultivierten“, denn „evangelizacion ist educacion“… wobei ĂŒber 80 Missionare von feindlich gestimmten Amazonasstaemmen getoetet wurden. Wie viele Indigenas von Christen getoetet wurden, wurde natĂŒrlich nicht erwaehnt. Lohnend war der Besuch trotzdem dank Bildern der Cuzqueño-Schule, einem Comedor (Essenssaal) mit farbenpraechtigen Malereien im Amazonas-Stil und dem meiner Meinung nach heiligsten Ort: die zweiflĂŒgelige TĂŒr oeffnet sich nach innen und der unvergleichliche Geruch von alten BĂŒchern steigt einem in die Nase. Religioese und weltliche BĂŒcher (sogar eine Soziologie-Abteilung) reihen sich bis an die Decke die ganze Wand der aeltesten Bibliothek Lateinamerikas entlang – das war wirklich beeindruckend.
Parque de la IdentitadAnschliessend gings auf einen nicht lohnenswerten Aussichtspunkt ĂŒber Huancayo und in den Parque de la Identidad, der abends wunderschoen zahllose Skulpturen ĂŒber die (vermeintliche?!) Identitaet Huancayos beleuchtet. Zur Feria (Ausstellung/Messe) von ortstypischem Essen und Kunsthandwerk waren wir natĂŒrlich zu spaet, ich fand aber glĂŒcklicherweise in einem Centro Artesanal den hervorragenden Manjarblanco, von dem ich mir gleich mal zwei Packungen mitnahm.
So, so viel zu meinem Klassentrip, jetzt bin ich erst mal wieder in Lima und arbeite fleissig fĂŒr meine Praesentation, damit ich naechste Woche wieder Zeit zum reisen habe 🙂

17.10.10, Huancayo

So macht man also eine Soziologieexkursion

So macht man also eine Soziologieexkursion

So macht man also eine Soziologieexkursion
Eigentlich sollten wir ja heute schon mit der Praxis unserer Exkursion anfangen. Wir sind aber in Peru. Pues, nachdem wir gestern abend auf Unikosten aus Lima los sind, kamen wir ĂŒbermĂŒdet heute frĂŒh in der Andenstadt Huancayo an. Nach komplizierten Gruppenaufteilungen (die ja eigentlich schon feststanden, aber der Prof das eben nochmal ummodeln musste) fuhren AbĂ©l, Sokrates, Ximena, Pex, Maria-Gracia, AndrĂ©s und ich ins nahegelegene Concepcion, in dessen NĂ€he wiederum unserer Untersuchungsort Matahuasi liegt. Ein paar brauchten erstmal Schlaf zum nachholen wĂ€hrend der Rest von uns zum Kloster hochfuhren und vor Ort feststellten dass selbiges von 12 bis 15 Uhr geschlossen hat. Dann gabs Mittagessen und anschliessend noch eine Siesta, die sich viel zu lang ausdehnte, bis wir aufwachten und feststellten, dass es erstens regnete, zweitens spĂ€t war, so dass wir nur noch ein wenig planten, was wir morgen arbeiten werden. Ich hatte irgendwie schon Mittags das GefĂŒhl, dass das heute nichts mehr wird. Aber egal, fĂŒr mich ist die Note eh irrelevant und so genoss ich die ruhige AtmosphĂ€re Concepcions mit meinen Komilitonen, mit denen ich mich wirklich gut verstehe – eine bunt gemischte Soziologentruppe aus Mittelschichtskreisen, weltoffen, liberal (im nicht-deutschen Sinne) und gebildet, so dass man sich wirklich gut mit ihnen unterhalten kann. Hat ja ne Weile gedauert, so nen Freundeskreis zu finden, aber geht doch. Abends unterhielten wir noch bei einem Weinchen aus meinem Riesenrucksack ĂŒber unser Projekt, das leckere Anticucho-Abendessen und was uns sonst noch so einfiel und morgen sehen wir dann, wie weit wir kommen.

15.10.10, ConcepciĂłn

Ultrasoziologe
Den ganzen Tag waren wir unterwegs, interviewten die BĂŒrgermeisterin von Matahuasi (=“Zwei HĂ€user“ auf Quechua… sind aber mittlerweile doch ein paar mehr), den 1. SekretĂ€r der comunidad campesina (kommunale Organisation von Landwirten/-besitzern) und befragten mehrere Dorfbewohner ĂŒber das ganze Spektrum ihres Lebens – am interessantesten fand ich das mit Sokrates gefĂŒhrte Interwiev einer LadenverkĂ€uferin, die hauptsĂ€chlich mit ihrer Familie von der Landwirtschaft lebt. Ihre Einstellung zur comunidad campesiana war sehr kritisch (man muss aber berĂŒcksichtigen, dass die meisten Einwohner schlecht ĂŒber deren TĂ€tigkeiten informiert sind); beeindruckend war die nicht gĂ€nzlich negative Einstellung zum Sendero-Terrorismus („die haben wenigstens die Verbrecher von der Strasse gehalten“) und der Aberglaube ĂŒber Heimsuchungen durch Verstorbene, die in Form von zwei-Menschenlöpfigen Hunden den Tod bringen, wenn sie zwischen den Beinen durchlaufen, weshalb man schnell die Beine kreuzen muss. Interessanterweise ist das „seltener geworden“, seit es (seit ca. 20 Jahren) elektrisches Licht gibt. Die Wasserversorgung ist unterdessen mangelhaft, trotz regelmĂ€ssiger 4-Sol-Zahlung pro Monat (…) oft nur stundenweise – letztes Jahr gab es wegen eines Defekts einen Monat lang kein fliessend Wasser und es musste aus Concepcion angefahren werden. Das Flusswasser kann man wegen der Verschmutzung von den Minen auch nicht nutzen. Froh war die Frau trotzdem, hier und nicht in Lima zu wohnen, wo man sich nach einem Tag in den Strassen „das Gesicht abwischen kann und schwarze HĂ€nde hat“.
Wir haben uns also den ganzen Tag ĂŒber soziologisch beschĂĄftigt und kehrten Abend im strömenden Regen nach ConcepciĂłn zurĂŒck, wo der Abend mit Pisco, Poesie, Kartenspielen und GesprĂ€che ĂŒber Pex‘ „combate“ im Bad ausklang… 😛

16.10.10, Matahuasi/ConcepciĂłn

Warten auf Wind / La Punta

Warten auf Wind / La Punta

Geburtstagsfeier, Session und warten auf Wind
Schon den zweiten Tag sitze ich hier an der Steilkueste von Miraflores und warte auf den richtigen Wind. Ich habe mir vorgenommen, wenigstens einmal hier Gleitschirm zu fliegen, aber gestern war der Wind fĂŒr meine Kenntnisse zu stark, heute ist er (fĂŒr alle) zu schwach. Sehr schade. Mal schauen ob ich morgen mehr GlĂŒck habe. Aber ereignislos war mein Wochenende trotzdem nicht: gestern habe ich mich mal wieder mit Sergio fuer eine sehr produktive Session getroffen, und haben uns vorgenommen, vor Dezember die Sachen noch irgendwo aufzunehmen. Er kennt ein Studio wo man nur 10 Dollar die Stunde zahlt, was ja wirklich geschenkt ist. Mal sehen ob das klappt – vorher wollen wir aber auf jeden Fall noch mal zusammen bei der Poesia en el Parque auftreten.
Gestern abend war ich bei Vilcas eingeladen, da Angela (Kattys Mutter) ihren 50sten Geburtstag hatte, den sie in doch sehr kleinem Kreis feierte (die Familie, ein Onkel und dazugehörige Tante und ich). War ein eher entspannter Abend mit leckerem Essen dem ĂŒblichen rumgereichten Bier und einer hervorragenden Torte – diese Möglichkeit muss man also zum „feiern in Peru“-How To noch hinzufuegen 🙂

10.10.10, Lima (hey, nettes Datum)

Clase en la Kalle: La Punta / Callao
Es riecht nach Meer. Möwenkreischen umgibt mich, die Pazifikwellen schlagen knapp ĂŒber dem Deich aus aufgeschĂŒtteten Steinen. Vom mit grĂŒnen Wiesen und bunten HĂ€usern und kleinen Villen gesĂ€umten Malecon reicht der Blick ĂŒber die gekrĂŒmmte Bucht bis auf die im Nebel verschwindende Skyline Limas, wĂ€hrend zur Westseite die von Seelöwen bevölkerten Inseln um San Lorenzo die Halbinsel vor Trunamiwellen schĂŒtzen. MĂŒlleimer, ParkbĂ€nke und der nĂ€chste Sicherheitsmann sind fast ĂŒberall in Sichtweite, hĂŒbsche KolonialhĂ€user sĂ€umen die Plaza und auch das letzte Callao-Klischee verschwindet. Die Zwillingsschwester Limas, Callao, gilt als besonders gefĂ€hrlich, hĂ€sslich, arm, dreckig, eine urbane ZusammenhĂ€ufung von Allen, die es sich nicht leisten können wegzuziehen; eine Stadt die, anders als die barriados jovenes“ schon Zeit genug hatte, sich weiterzuenwickeln und es trotzdem nicht getan hat, gemieden von Touristen und umfahren von bessergestellten Limeños…. Von all dem merke ich hier wenig. La Punta, die Halbinsel Callaos hinter dem grössten Hafen des Landes, ist das Barranco Callaos. Nur natĂŒrlicher, denn die Municipalidad legt Wert auf den natĂŒrlichen Erhalt des barios. Und so finden sich hier nur wenige Touristen, keine Diskos oder schicken Hotels, selbst Kneipen scheinen rar gesĂ€t, und einen Supermarkt habe ich auch noch nicht gesehen. ur am Malecon finden sich ein paar Ceviche-Restaurants. All das macht La Punta zu einem der ruhigsten Barrios der Zwillingsstadt, und das erstbeste Adjektiv das einem einfĂ€llt ist „tranquilo“. Hier muss es sich schön leben; nur die bei See/Erdbeben entstehenden Tsunamis stören die Ruhe – der letzte war 1994.
Heute morgen bin ich nach Callao aufgebrochen, hauptsĂ€chlich um das Fuerte Real Felipe zu besichtigen, eine von den Spaniern gegen Piraten errichtete Festung am Eingang zur erwĂ€hnten Halbinsel, direkt beim Hafen, die heute vom peruanischen MilitĂ€r genutzt wird. Am Eingang wird man von einer Soldain zur Kasse geleitet und von da zur Gruppe, da man ohne FĂŒhrung die Fortaleza nicht besichtigen darf. Selbige wurde von einer 18-jĂ€hrigen MiliĂ€rdienstleistenden gefĂŒhrt, von der ich erfuhr, das nur ein winziger Teil in der grossen Kaserne heute noch als solche benutzt wird, der Rest ist Museum. Nur knapp ĂŒber 100 Soldaten sind hier stationiert (meist Rekruten vom 2-jĂ€hrigen freiwilligen MilitĂ€rdienst), der Hauptteil des peruanischen MilitĂ€rs sitzt in einer neuen Kaserne in Rimac. Die FĂŒhrung ist nett gemacht, besser als manches Museum was ich hier gesehen habe, aber es is natĂŒrlich ein MilitĂ€rmuseum. Die herumstehenden Panzer sollten also nicht irritieren.
Von da aus ging ich aus Neugier weiter die Halbinseln hinauf und fand mich im oben beschriebenen Barrio wieder. Es lohnt wirklich einen Besuch, ich werde sicherlich nochmal irgendwann wiederkommen, da ich bisher noch keine so angenehme Meerpromenade in Lima entdeckt habe.

12.10.10, El Callao

Feiern in gefÀhrlichen Vierteln / Cerro San Cristobal

Feiern in gefÀhrlichen Vierteln / Cerro San Cristobal

„Die Strasse ist gefĂ€hrlich, da können wir nicht lang gehen“ – „Nehmen wir ein Taxi?“ … „FĂŒr 2 cuadras?“ (Strassenblöcke) frage ich verwundert. Ja, fĂŒr zwei cuadras, denn es ist offenbar echt gefĂ€hrlich da. Ich bin mit ein paar Leuten aus der Rural-Klasse um Sokrates (der allerdings selbst nicht mehr dabei ist) in La Victoria, und nur 2 cuadras von der Wohnung einer Bekannten entfernt, bei wder wir uns mit ein paar der Anderen treffen wollen. Wo wir gerade stehen, ist es noch sicher, eine cuadra weiter nicht. Wir nehmen ein Taxi. Warum die ÜbeltĂ€ter in dieser Strasse bleiben und nicht einfach eine cuadra weitergehen wĂŒrden, bleibt unerklĂ€rt.
Nachdem ich die letzten zwei tage mit Uni und meiner Hausarbeit beschĂ€ftigt war, traf ich mich gestern Abend mit Sokrates, AbĂ©l, Bex und den anderen und gingen ins „Sky“, einer Kneipe in der Universitaria-Strasse, die sehr nach billigem Restaurant in Lima aussieht – weil sie das tagsĂŒber auch ist :). ĂŒber diverse Komplikationen und Gruppenaufteilungen landeten Carlos, el Poeta, ich und ein mir bis dato Unbekannter im Don Lucho in der NĂ€he der Plaza de San Martin im Zentrum (wo jeder abends ausgeht, der nicht auf die schicken Viertel Miraflores und Barranco steht) und zogen von da aus wie erwĂ€hnt nach La Victoria – wo wir bis fast 6 Uhr frĂŒh blieben, weil es einerseits nette Unterhaltung war, man in der Gegend aber andererseits auch nachts nicht hĂ€tte rausgehen sollen. Schon seltsam, mitten im Stadtinneren so StrassenzĂŒge zu haben, in die selbst die Polizei sich nicht reintraut.

Dagegen schien Rimac heute harmlos, das ich durchqueren musste, um auf den Cerro San Cristobal, einem als Aussichtspunkt bekannten HĂŒgel, zu gelangen. da ĂŒberall davor gewarnt wird, nahm ich einen der Touristenbusse fĂŒr 5 Sol aus der Stadt hoch – aber wirklich gefĂ€hrlich sah es eigentlich nicht aus. Von dort hat man tatsĂ€chlich eine beeindruckende Aussicht auf die im Dunst liegende, riesige Stadt, die sich bis zum Horizon erstreckt – Wolkenkratzer, Betonblöcke, bunte, in die HĂ€user gebaute, arme barriado-HĂ€user, abgeschirmte Mittelschichtsheime, Kathedralen, ein riesiger Friedhof… es sind viele StĂ€dte in einer, es ist Bronx, Hollywood, Mumbai, Mexiko-Stadt und peruanisches Dorf in einem: das ist eben Lima.

8.10.10, Lima

Pachacamac und Flug

Pachacamac und Flug

Auf dem Templo del Sol stehend braust mir der Wind durch die Haare, wĂ€hrend ich hinter perfekt konstruiertem Mauerwerk aufs Meer blicke… ich habe mich natĂŒrlich nicht abschrecken lassen und bin gestern noch mal zu den Ruinen von Pachacamac gefahren. Und konnte diesmal sogar rein. Die Anlage ist riesig und vereint Ruinen von mindestens drei Kulturen (Lima, Pachacamac und Inka, möglicherweise mehr). Ein InkagebĂ€ude der geweihten Frauen ist noch sehr gut erhalten (mal schaun ob ich demnĂ€chst noch ein Foto hochlade), und auf den Sonnentempel kann man tatsĂ€chlich bis nach oben steigen. Sehr schöne Sache, lohnt sich wirklich. Nicht so das Museum de Artes, in dem ich anschliessend war – ausser Matta-Clark, der fĂŒ einen Stadtsoziologen ganz interessant ist, gab es derzeit nur einen anderen Ausstellungsraum: fĂŒr das riesige GebĂ€ude sehr ernĂŒchternd.
Jetzt noch eine schön peruanische Begebenheit: gestern nachmittag fand ich in einem ReisebĂŒro im Zentrum ein Angebot nach La Paz via Cusco (ist das billigste so) fĂŒr 300 Dollar, dachte mir „hmm, geht nicht billiger“ und liess es reservieren. Hatte aber nur 20 Soles mit, die also als Anzahlung dagelassen, und ausgemacht morgen (also heute) vorbeizukommen und den Rest zu zahlen, habe ja Quittung bekommen etc, eigentlich alles klar. Das BĂŒro macht um 10 Uhr auf, sagte er mir.
Heute dann zwischen meinen Unistunden schnell nen Bus ins Zentrum geschnappt, um 10:45 da… geschlossen. Auch nach einem Kaffee und 20 Minuten warten nicht anders. Aus Zeitvertreib checkte ich in einem nahegelegenen anderen ReisebĂŒro, wieviel es mich da gekostet hĂ€tte, und kam auf 290 Dollar. Als um 11:45 das ursprĂŒngliche BĂŒro immer noch zu hatte, ging ich zu letzterem und holte meinen Flug da. Selbst wenn ich meine 20 Soles nicht wiederkriege, bin ich noch billiger weggekommen (10 Dollar = 30 Soles). 🙂 Zufrieden ĂŒber das GlĂŒck fĂŒr mich (und das Pech fĂŒr die erste Agentur – selbst schuld) kam ich trotzdem zu spĂ€t zum Unterricht. Machte aber nichts, denn die hatten natĂŒrlich auch zu spĂ€t angefangen, und ausser mir waren nur 3 andere Studenten da. Wundern tut das offenbar keinen.

6.10.10, Lima

Reunion zum Dia de la ReunificaciĂłn

Reunion zum Dia de la ReunificaciĂłn

Kartoffelsalat ĂĄ la Christian, Fleischklöpse, Schwarzbrot mit Ei, Erdinger Weissbier, Paradiescrem (SchlackamaschĂŒĂŒ!) mit Erdbeeren und Schokolade und eine schwarz-rot-gelbe Torte. Keine Angst, ich bin kein Nationalist geworden, aber ein bisschen feiern kann man 20 Jahre deutsche Wiedervereinigung ja schon. Und so versammelte sich ein GrĂŒppchen deutscher und peruanischer Studenten in meinem Appartment mit den oben genannten Leckereien und hatten eine doch eher unperuanische Feier – denn die sehen anders aus (s.u.). Als BegrĂŒndung können wir nicht nur unsere Herkunft anfĂŒhren, sondern auch die „Ley secca“: diesen Sonntag wurden nĂ€mlich in ganz Peru BĂŒrgermeister und Regionalvertreter gewĂ€hlt, und da gilt das ganze Wochenende: kein Alkoholverkauf, keine lauten Feiern. Bars und Diskos sind zu, SupermĂ€rkte verstellen ihre Weinabteile mit Softdrinkpaletten. Wir nahmens gelassen und tranken unser Donnerstag gekauftes Erdinger bei einer „Reunion“ statt einer „Feier“ 😉 und verfolgten zwischendurch die Hochrechnungen zu Limas Alcaldia (BĂŒrgermeisterwahl) – die glĂŒcklicherweise nicht die nervige mitte-rechts-Kandidatin Lourdes Flores, sondern das „neue Gesicht“ der peruanischen Politik, Susanna Villaran, fĂŒr die Mitte-links-Partei Fuerza Social gewann. (Übrigens nicht nur besonders weil erstmals eine Frau, sondern weil „links“ hier in Folge des Sendero-Terroismus’eher eine Verunglimpfung ist und Susanne seit Jahren die ersten linksorientierte Politikerin).
Heute wollte ich dann meine Museumswoche fortfĂŒhren und nach Pachacamac fahren, hab ich auch gemacht, nur um nach 1 h Fahrt vor Ort festzustellen, dass die seit kurzem den Montag als Ruhetag eingefĂŒhrt haben. Auswegplan: Museo de las Bellas Artes – fiel aus dem selben Grund ins Wasser. Ärgerlich. Habe vor, das morgen nachzuholen.
Zum Zeitvertreib war ich dann erstmals im Luxuseinkaufszentrum LarcoMar in Miraflores, voller ĂŒberteuerter Restaurants und KlamottenlĂ€den, aber auch mit dem ersten gutsortierten Musikladen, den ich hier gefunden habe. Leider zu fast europĂ€ischen Preisen – dafĂŒr aber sogar mit einer peruanischen Hip-Hop-CD. Stand in der Kategorie „Peruanischer Rock“ – das ist hier zumindest was einheimischen Rap betrifft, echt noch so real, dass es noch nicht mal ne eigene Plattenregal-Kategorie hat…

Um meinen Vorsatz nachzuholen und euch ein wenig zu zeigen, warum unsere Reunion so unperuanisch war, heute mal wieder ein How To:

How To celebrate with Peruvians

Tanz: WĂ€hrend feierliche AnlĂ€sse in Deutschland hauptsĂ€chlich aus Essn bestehen, ist die zentrale TĂ€tigkeit hier das Tanzen. Auch wenn eine/r gute/r TĂ€nzer/in mehr Aufmerksamkeit bekommt, spielt es keine allzu grosse Rolle, ob man „tanzen kann“. Wer kann, tanzt eben Salsa und besondere Figuren (bzw. eben zur Musik passendes), wer nicht, bewegt sich irgendwie rhytmisch. Beliebt ist es auch, in einer Gruppe im Kreis zu tanzen, an den HĂ€nden gefasst, oft mit wechselnden TanzpĂ€rchen in der Mitte. Ablehnen ist nicht, und nur mit seinem Partner tanzen auch nicht – genauso, wie aus der Gruppe auszusteigen und bei anderen weiterzutanzen. (Da muss dann mindestens eine Ess- oder Trinkpause zwischen sein 😉 ). Bei grösseren Feiern spielt eine Band (oft Mariachis), manchmal mit Gesang, sonst gibt es grösstenteils Salsa-Konserve, bei jĂŒngerem Publikum gemischt mit Reggaeton.
Essen: …spielt – fĂŒr die gute peruanische KĂŒche sehr erstaunlich – keine grosse Rolle. Je nach Feierlichkeit (und Budget des Veranstalters) gibt es eine kleine Mahlzeit dazu, manchmal zum selber kaufen – z.B. Huhn mit Reis und Kartoffeln, gerne bei besonderem Anlass auch Cuy (Meeschweinchen). Gegessen wird mit Papptellen auf dem Schoss auf einer Bank am Raumand sitzend oder im Stehen, selten essen alle gleichzeitig, und eher nur um das BedĂŒrfnis zu stillen, damit man weitertanzen kann. Gerade bei privaten Feiern gibt es, wenn die Familie es sich leisten kann, Fingerfood-Buffet (Chickenwings, Chips, Pralinen, Kekse, alle möglichen Sachen die man im stehen essen kann). Es steht meist schön zubereitet auf einem Tisch im Veranstaltungsraum, an dem man sich aber nicht bedienen sollte – jeder einzelne Teller mit Fingerfood wird von Bedienung oder einem Familienmitglied zu den GĂ€sten gebracht, die sich dann ein StĂŒck davon nehmen. Eine ganz andere Relevanz bekommt die
Torte: die auf keinen Fall fehlen darf. Und sie muss natĂŒrlich zum Anlass passen (Hochzeit, Kindergeburtstag etc), sonst ist die Feier eigentlich fast ins Wasser gefallen. Die Kalorienbomben aus Sahne und/oder Schokolade wird eher spĂ€t aufgeteilt (und ebenso gegessen wie der Rest, s.o.) – je nach Menge (von Torte und GĂ€sten) sollte man keine allzu grossen StĂŒcke erwarten.
Geschenke: Der Schenkzwang steigt mit Bekanntschaftsgrad. Als relativ neuer Bekannter wird nicht unbedingt ein Geschenk erwartet. In jedem Fall sollte man seinen Namen auf das Geschenkpapier schreiben, wenn man damit in Verbindung gebracht werden will: sie werden nicht wĂ€hrend der Feier aufgemacht! In feierlicher Zeremonie werden sie vom Geburtstagskind abgeholt oder von den Schenkenden (tanzen) vorbeiebracht und dann an einem Ort gelagert und zu Hause geöffnet . damit der Schenkende nicht mit ansehen muss, falls der Beschenkte enttĂ€uscht ist. 🙂
Anfang: ist natĂŒrlich verzögert. Wenn es heisst „ab 8:00pm“ erscheinen nur die besten Bekanntn wenn ĂŒberhaupt vor 9. Ausnahmen sind z.B. Hochzeitszeremonien in der Kirche – die aber natĂŒrlich trotzdem verspĂ€tet anfangen. Wer pĂŒnktlich kommt ist selbst schuld und muss warten – wer spĂ€ter kommt muss wahrscheinlich trotzdem noch warten. Einem Deutschen ist aber keiner böse, wenn er pĂŒnktlich ist.
Ende: gibt es offiziell nicht. Kann aber spĂ€t werden. Mit passender Ausrede is es aber akzeptiert, frĂŒher zu gehen, wenn man nicht mehr tanzen kann 😉
Unterhaltungen: sind sporadisch – geht auch schwer, wenn man dabei zu lauten BlechblĂ€sermusik tanzt. Also wenn, dann vorher, wĂ€hrend alle auf den BĂ€nken sitzn und warten, oder beim Essen.
Trinken: Das Bier wird meist je von einem fĂŒr die Gruppe gekauft (die Runde um), vor Ort meist 3 Flaschen fĂŒr 10 Sol (eins kaufen ist ungewöhnlich). Zusammen mit einem Becher wird es dann rumgereicht: man schenkt sich ein, gibt die Flasche weiter, trinkt aus, schĂŒttet den Schaum auf den Boden und gibt den Becher weiter. Ablehnen sollte man, wenn ĂŒberhaupt, dann nur mit gutem Grund – oder spĂ€t, wenn eh schon alle betrunken sind. Einfacher ist es, sich einfach nur einen kleinen Schluck einzuschenken – voll wird der Becher ohnehin nie gemacht, sondern maximal halbvoll.
Das alles kann natĂŒrlich vollkommen anders aussehen, wenn man sich unter Reichen oder AuslĂ€ndern befindet 😀 …wenn man sich auf eine peruanische Feier eingestellt hat, wird es aber meistens ein ganz amĂŒsanter Abend: wenn einem nicht vorher von der ĂŒberlauten Mariachi-Musik die Ohren geplatzt sind…

4.10.10, Lima

Ultramuseumstag / Poesia en el Parque

Ultramuseumstag / Poesia en el Parque

Wow. Ich brauch gar keine Museumswoche. Ich mach das alles an einem Tag. Naja, fast: Zeitig aufgestanden machte ich mich ins Stadtzentrum, um dort ein paar SehenswĂŒrdigkeiten abzuklappern. Zuerst gings zur Iglesia de San Pedro, die nicht wirklich eine absolute Besonderheit ist, aber dank kostenlosem Eintritt auch keine Verschwendung. Auch hier wieder Prunk an allen Seiten, diesmal aber kein Pizarrosarg wie in der Kathedrale (wĂ€r ja auch merkwĂŒrdig gewesen). Danach ging es – wieder kostenlos – ins Museo banco Central de la Reserva, das, wie der Name schon sagt, im GebĂ€ude der Zentralbank untergebracht ist. Schon witzig, dass solch eine kapitalistische Institution die dort gezeigte populĂ€re und postkoloniale Kunst sowie prĂ€inkaische Historie umsonst zeigt, wĂ€hrend die katholische Kathedrale einem 10 Sol abzieht… Im Keller des Museums sind in einem alten Tresorraum dann noch GoldschmuckstĂŒcke der Inka ausgestellt. AtmosphĂ€risch passend. Und, wenn auch nur in ĂŒberraschend kleinem Umfang, eine Sammlung peruanischer MĂŒnzen aus verschiedenen Zeiten. (Vom kolonialen Real ĂŒber den Sol, den Sol de Oro und den Inti zum Nuevo Sol.) Zwei Kirchen, die ich unterwegs auf dem Weg fand, liess ich aussen vor – eh immer das gleiche zu sehen, und dann auch noch mit ĂŒberteuertem Eintritt – und ing lieber ins kostenlose Museum der Inquisition. Da gibts dann die GrĂ€uel der Kirche ganz plastisch an Figuren dargestellt, damit man auch noch die letzten Sympathien verliert. (Sorry an alle GlĂ€ubigen, ich rede nicht von der Religion, sondern von der Institution.) Die FĂŒhrung war nicht allzu spannend, aber trotzdem streckenweise ganz hilfreich. Nach einem kurzen Mittagessen wollte ich mir noch die KolonialhĂ€user Casa Pilatos und Oquendo ansehen, die laut meinem Lonely Planet besichtigbar sein sollen – das ist allerdings leider mittlerweile nicht mehr der Fall. Stattdessen dann in den Parque de la Muralla an der alten historischen Stadtmauer. Das 1-Sol-teure Museum kann man sich sparen, der Park ist aber ganz hĂŒbsch. Muss ich auch mal nachts hin, da wird der schön beleuchtet. Um meinen Powertag zu vervollstĂ€ndigen, gings dann abends mal wieder zu Poesia en el Parque mit meinem ersten bilingualen Text – siehe unten. Den ersten Text vom letzten Mal habe ich bisher immer noch nicht hochgeladen, das wird aber baldigst nachgeholt!

1.10.2010

Museumswoche / Global Village

Museumswoche / Global Village

Da mir noch einige Museen hier in Lima zu sehen ĂŒbrig bleiben, habe ich mir vorgenommen, die mir jetzt alle mal vorzunehmen 😉 …und vorgestern meine Semana de los Museos eingeleitet. Mal sehen, wie viel ich bis nĂ€chste Woche schaffe. Angefangen habe ich mit dem Museo Municipal von Pueblo Libre, dem Museum fĂŒr ArchĂ€ologie, Anthropologie und Geschichte. Da es staatlich ist, kommt man als Student fĂŒr gĂŒnstige 4 Soles rein und kriegt dafĂŒr eine ganze Menge geboten – einen extra Bereich fĂŒr die Selva (Dschungel) und ihre Kulturen, seeehr viel Töpferware von PrĂ€inkakulturen und einige koloniale Malereien. Macht das Museo Larco Herrera, wo ich vor Kurzem war, fast ĂŒberflĂŒssig (okay, bis auf die erotische Töpferware, siehe unten 😉 ). schlauerweise bin ich allerdings falschrum eingegangen und wunderte mich dann, als kurz vom vermuteten Ausgang mein Ticket verlangt wurde. Der Kontrolleur war auch amĂŒsiert und fragte, ob ich denn alles gesehen habe. Hab ich. Nur in der falschen Reihenfolge. 😀
Heute ging es dann in das Museo Nacional (wo ja letztesmal geschlossen war als ich da war und feststellte, dass es Montags zu hat), wo man sogar umsonst reinkommt. Erst war ich recht enttĂ€uscht, nachdem ich den gleichen historischen Teil gesehen hatte (der wie das oben erwĂ€hnte Museum in Pueblo Libre, nur viel kleiner ist) und wollte schon empfehlen, lieber die 4 Sol zu investieren und sich die Zeit zu sparen. Aaaaber: dann entdeckte ich im 4. und 6. Stock des gigantischen GebĂ€udes (in dem auch das Kulturministerium untergebracht ist) weitere Ausstellungen, die einen Besuch wert sind. Der 4. Stock fĂŒr alle Interessenten von indigener Kunst, der 6. Stock ist eigentlich Pflicht fĂŒr alle, da er schockierende Bild- und Textdokumentationen des Terrorismus des Sendero Luminoso zeigt. Umso schockierender wenn einem bewusst wird, dass vor gerade 10 Jahren ein bĂŒrgerkriegsĂ€hnlicher Zustand herrschte, und der Sendero noch heute existiert (allerdings hauptsĂ€chlich im Drogenhandel). ZufĂ€lligerweise begegnete ich spĂ€ter am Tag auf dem Plaza San Martin einem Jugendlichen (der mich ansprach weil er meine Stadtkarte gesehen hatte und sich einfach mal mit dem Gringo unterhalten wollte), der mir erzĂ€hlte, dass seine Mutter vom Sendero exekutiert wurde, Ende der 90er Jahre. Verarbeitet wird diese Zeit des Terrorismus nicht wirklich, vielmehr totgeschwiegen. Man findet wenige Leute, die von sich aus ĂŒber diese Phase der peruanischen Geschichte reden. Ich werde in nĂ€herer Zukunft mal noch ein bisschen mehr versuchen, zu erfahren und euch zu erzĂ€hlen, da das hier erlebte ja schliesslich in keinem Vergleich zu dem auf Wikipedia geschriebenen steht.
Anschliessend ging ich noch die Kathedrale an der Plaza de Armas im Zentrum besichtigen (wofĂŒr die katholische Kirche einem 10 Soles abzieht…). Die ist wirklich beeindruckend und schöner als manch andere katholische Kirche, doch der Prunk und das ganze Gold, von dem wahrscheinlich genĂŒgend von den Inkas gestohlen wurde, gehen einem doch bald ĂŒber, wenn man die Armenviertel Limas im Kopf hat. Die Institution Kirche kann einem schon ganz schön unsympathisch werden.

Vor und nach meinem heutigen Unterricht war ich dann, wie bereits vor einer Weile erwĂ€hnt, beim Global Village von AISEC. Die sind wirklich ganz toll, ihr mĂŒsst da unbedingt beitreten! Nein Scherz, ist trotzdem noch ne Sekte, aber immerhin sympathisch unorganisiert, da sie auch erst eine halbe Stunde spĂ€ter mit aufbauen fertig waren. Wir stellten uns an den Stand mit Sauerkraut und redeten mit ein paar interessierten Studenten und Profs ĂŒber Deutschland, unsere Unis und den Austausch (und natĂŒrlich wie uns das Essen und das Land hier gefĂ€llt, die Standardfrage), und eigentlich ein paar ganz nette GesprĂ€che gefĂŒhrt. Aber keine Angst, beitreten werde ich trotzdem nicht.

30.9.2010