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Autor: michael

Was ist er für 1 fresher dude, sagt der Jesko
Wunderbare Sonntagsnachricht!

Wunderbare Sonntagsnachricht!

Seit meiner Rückkehr von meinem Flüchtlingseinsatz auf Lesbos hatte ich versucht, mit meinen wenigen Möglichkeiten Nawja die Familienzusammenführung mit ihrer Familie in Bamberg zu ermöglichen. Nawja ist eine Englischlehrerin aus Damaskus, die auf Lesbos mit ihrer 5-jährigen Tochter und ihrem behinderten Bruder auf ihre Weiterreise gewartet hatte; ich hatte sie dort kennengelernt und ich hatte ihr versprochen, ihnen zu helfen.

Ich hatte mich an die European laywers of lesvos gewandt und sie um Hilfe gebeten.

Heute erhielt ich nun die wunderbare Nachricht von Nawja, dass sie mit ihrer Tochter und ihrem Bruder in der kommenden Woche nach Athen weiterreisen darf. Das ist ein sehr großer Schritt für sie, weil dadurch die Möglichkeiten, die Familienzusammenführung in Deutschland zu erreichen, gestiegen sind. Natürlich wird sie dort auch erst einmal in einem Flüchtlingslager leben müssen, aber in Athen gibt es mehrere Organisationen, die bei der Familienzusammenführung behilflich sein können. Ich werde also jetzt weiter versuchen, sie  mit ihrer Familie in Deutschland zusammen zu bringen.

 

Michael

Die Hoffnung ist der Anker der Welt (afrikanisches Sprichwort)

Die Hoffnung ist der Anker der Welt (afrikanisches Sprichwort)

Ihr lieben,

im Rahmen unseres Flüchtlingseinsatzes erhalten wir über unser Netzwerk immer permanent  Nachrichten, wenn wieder Flüchtlinge von den Rettungsorganisationen hier vor Lesbos aus dem Meer gerettet und anschließend nach  Lebos gebracht werden.

Jeden Abend (!) sind es meistens weiterhin 60-120 Menschen; pro Monat sind es dann ……

Auch diese Menschen werden dann nach Moria (siehe Erklärung in den Voreinträgen) gebracht.

In keiner Nachrichtensendung wird darüber noch berichtet, es sind vergessene Einzelschicksale, genauso wie die 5.000 Menschen, die in Moria darauf warten, dass sie nach Wartezeiten von teilweise bis zu 1,5 Jahren entweder eine Zusage oder wenigstens eine Ablehnung ihres Asylantrages erhalten, auch wenn sie im letzteren Fall dann die zwangsweise Rückführung in Ihre ‚Heimat‘ befürchten müssen.

Ich möchte Euch dazu einen besonderen Link ans Herz legen:

Es ist der Filmemacher Jolinda, der einmal selbst in Moria leben musste und nun über seine Website mit Unterstützung von Volunteers seine Eindrücke von dort und von den katastrophalen Umständen dort per Film festgehalten hat:

http://joindaproductions.wordpress.com

  • Euer (sehr beschämter) Michael
Trauriger Sonntag

Trauriger Sonntag

Heute ist für mich -und weiß Gott nicht nur für mich- ein trauriger Tag im Rahmen unseres Flüchtlingseinsatzes auf Lebos:

Heute habe ich über unser Netzwerk erfahren, dass in Moria – dem völlig überfüllten Flüchtlingslager der Regierung, in dem laut Berichten der Flüchtlinge und belegt durch heimlich gemachte Handyaufnahmen täglich Gewalt und Misshandlungen erfolgen – gestern früh ein fünfjähriges Mädchen unter noch nicht geklärten Umständen gestorben ist.

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Bald geht es los!

Bald geht es los!

Ihr lieben,

in Lesbos sind es zurzeit 20 Grad und trocken, also gute Voraussetzungen für Jesko und meine Reise dorthin für unseren kräftezehrenden Einsatz für Flüchtlinge ab Anfang Oktober.

Da bedingt durch die Abschottungspolitik von Deutschland bzw. Europa zurzeit dort weniger Flüchtlinge direkt am Wasser ankommen und noch gefährlichere Routen nach Europa suchen, werden wir wahrscheinlich in einem der großen Flüchtlingslager aushelfen.

Dort ist die Lage mehr als hoffnungslos, da viele Flüchtlinge dort seit mehr als einem Jahr auf Entscheidungen warten. Die Menschen dort sind frustriert und vor allen Dingen ohne irgendwelche Hoffnungen.

Hier ein kurzer Ausschnitt dazu aus einem Zeitungsartikel der „Salzburger Nachrichten vom 13.09.17:

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Immer wieder kommt es auf der griechischen Insel zu Auflehnungen gegen die Lebensbedingungen im Camp.

Im Lager von Moria und anderen Unterkünften der Insel Lesbos halten sich rund 4000 Menschen seit Monaten auf. Immer wieder kommt es zu Protesten. Am vorigen Montag haben Asylsuchende gegen die Bedingungen im Lager aufbegehrt und zwei Zelte angezündet. Dabei kam es ebenfalls zu Auseinandersetzungen mit Sicherheitsbeamten, die Tränengas einsetzten.

Die Diakonie Deutschland hat die Lage der Geflüchteten in Griechenland scharf kritisiert. Wie Unterstützer der Menschen in den sogenannten Hotspots auf den griechischen Inseln am Dienstag in Berlin berichteten, sind die Auffanglager überfüllt und genügen kaum menschenrechtlich gebotenen Mindeststandards. Ankommende Geflüchtete müssten in Zelten schlafen oder auf der Straße, die psychischen Belastungen seien enorm hoch und Kinder akut gefährdet, Opfer sexueller Gewalt zu werden.

Die Expertin für europäische Migrationspolitik der Diakonie, Katharina Stamm, warf der EU und auch Deutschland eine Mitverantwortung für die Zustände an den europäischen Außengrenzen vor. »Die abschreckenden Aufnahmebedingungen sollen davon abhalten, nach Europa zu kommen«, sagte Stamm. Staaten wie Griechenland und Italien würden mit der Aufnahme asylsuchender Menschen nach wie vor allein gelassen.

Mehr als 14.000 Asylsuchende sind auf Lesbos und anderen Insel nahe der türkischen Grenze gestrandet. Seit dem im März 2016 vereinbarten EU-Türkei-Abkommen müssen Geflüchtete, die nach Griechenland kommen, in einem von fünf sogenannten Hotspots verbleiben, die sich auf Inseln in der Ost-Ägäis befinden. Sie dürfen sie nicht auf das griechische Festland weiterreisen.

In den Hotspots wird entschieden, ob die Schutzsuchenden in die Türkei zurück abgeschoben werden. Die Diakonie Deutschland fordert eine Aufstockung etwa von medizinischen Hilfen für die Menschen vor Ort. Zudem dringen Helfer der Initiative darauf, das Konzept der Hotspots zu überdenken. Nach einer mehrtägigen Ruhepause hatten in den vergangenen 24 Stunden ungefähr 250 Asylsuchende aus der Türkei auf die Inseln der Ostägäis übergesetzt. In den vorhergehenden Monaten waren dort täglich im Durchschnitt etwa 60 Menschen angekommen.

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Es muss endlich ein echtes Einwanderungsgesetz für Deutschland kommen; geht wählen und setzt Euch bitte dafür ein.

Michael

 

Die Koffer sind voll!!!

Die Koffer sind voll!!!

Ihr lieben,

es ist unglaublich, beide Koffer sind bereits jetzt voll.

Ihr habt wunderbar gesammelt. Jede Menge Verbandsmaterial und sehr viele verschiedene große und kleine Schuhe.

Vielen vielen Dank!

Leider kann ich nun nun nichts mehr annehmen, da Jesko und ich nur jeweils einen Koffer zusätzlich mitnehmen können.

Micha

Schuhe und ein Koffer!

Schuhe und ein Koffer!

 

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Ihr lieben,

ich habe heute mit Zaki gesprochen, der vor Ort auf Lesbos die Flüchtlingsarbeit koordiniert.

Ich habe ihn gefragt, was Jesko und ich vielleicht mitbringen können und ihm den Vorschlag gemacht, dass die Flüchtlinge vielleicht dringend Schuhe brauchen, da sie ihre entweder verloren haben oder diese schon durch die Flucht unbrauchbar geworden sind.

Daher nun hier mein Aufruf:

Wir haben ja bald unsere Familientreffen:

Zuerst das Geissler – Treffen in Müschenbach und dann das Habert – Treffen in der Schweiz; beide finden vor der Herzensreise Lesbos 2017 statt.

Vielleicht könnt ihr mir dort zu den Familientreffen gut erhaltene Schuhe mitbringen, die Jesko und ich dann mitnehmen können.

Bitte bringt nicht mehr als ein Paar Schuhe pro Mensch mit und bindet immer die passenden Schuhe (verschiedene Größen) direkt zusammen, damit die Zuordnung reibungslos klappt; auch Kinderschuhe sind sehr wichtig.

Da die Flüchtlinge – auch wenn sie dort die Schuhe bekommen haben – auf ihrer Flucht quer durch Europa und über unsere Zäune gute Schuhe brauchen, sucht bitte diese Schuhe so aus, das ihr bzw. Eure Kinder sie auch eine gute Weile tragen könnten und das sie guten Halt geben.

Die Flüchtlinge brauchen diesen Halt, damit sie es schaffen!!

Damit Jesko und ich diese dann transportieren können:

Vielleicht hat einer von Euch noch einen gut erhaltenen Roll(!!)-Koffer, den er uns mitgeben kann, den wir dann dort lassen (also bitte nicht alle einen Koffer mitbringen, sondern mir eine Nachricht in den Blog schreiben und ich bestätige die Kofferübernahme dann, sonst habe ich nachher zehn Koffer oder mehr).

Das alles wäre wunderbar!!

Schreibt mir einmal, was ihr davon haltet – am besten in die Kommentare zu diesem Blog – und vor allem bringt mir dann gute Schuhe mit!

DANKE!

Euer Micha

Clown für Lesbos

Clown für Lesbos

 

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Ihr lieben,

ich hatte mich vor einiger Zeit entschlossen, die Honorare meiner Clownauftritte als „Emotiono“(siehe auch www.emotiono.de) nicht für mich zu nehmen, sondern zu spenden.

Ich trete zurzeit in einigen Schulklassen auf, z.B. vor zwei Tagen in der GGS-Köln Braunsfeld. Dort hatte ich mit den 10 jährigen Mädchen und Jungen viel Freude, das kann man ja auf diesen Fotos sehen.

Ich möchte nun mit diesem Geld und anderen Spenden, die ich wie ich hoffe von Euch bekomme, einen zweiten Hilfseinsatz im nächsten Jahr finanziell auf die Beine stellen. Damit könnte dann vielleicht jemand aus unserem großem Familien- und Freundeskreis auch in 2018 so eine Herzensreise machen.

Swisscrosshelp ist ja eine private kleine Initiative, keine NGO und kein gemeinnütziger Verein. Sie arbeiten ausschliesslich mit privatem Geld, dass ihnen Unterstützer zur Verfügung stellen. Das heisst aber auch, dass jeglicher Hilfseinsatz von dem Helfer selbst finanziert werden  muss.

Deshalb freue ich mich sehr, wenn sich vielleicht möglichst viele von Euch dazu bewegen lassen, mich bei diesem Vorhaben unterstützen.

Wenn also einer von Euch mich dabei unterstützen kann und möchte, überweist mir bitte Euren Betrag auf mein privates Konto:

VR-Bank Rhein – Sieg eg

IBAN:DE 94 3706 9520 5008 2430 10

BIC:GENODED 1RST

Verwendungszweck: Herzensreise Lesbos 2018

Ich sammle dann alles und baue das Projekt für 2018 dann auf.

Vielen vielen Dank!

Mit clownesken Grüßen

Emotiono